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Kurswoche bei Peggy Porschen in London

25 Nov

Bereits seit zwei Jahren versuche ich einen mehrtägigen Tortenkurs bei Peggy Porschen zu besuchen. Leider ging das von der Arbeit her nie. Der Kurs war jeweils bereits ausgebucht bevor ich die Antwort von meinem Chef erhalten habe, ob ich Urlaub machen kann oder ich habe erst gar nicht Urlaub bekommen. Bei Peggy war ich bereits einmal einen Cupcakes Kurs besuchen und war so begeistert. Hier könnt ihr über den Cupcakes Kurs lesen: https://madelainedreamcake.com/2013/05/14/peggyporschen/

Ich wählte Peggy Porschen, denn als ich nach meiner Hochzeitstorte suchte, sah ich immer die wunderschönen Hochzeitstorten von ihr. Ich wollte herausfinden wer Peggy ist. Jetzt, 5 Jahren später, finde ich ihre Werke immer noch grossartig und ich denke sie kann mir einiges beibringen.

Gerade in England gibt es grossartige Cake Designer die mir sicher noch einiges zeigen können. Doch ihre Werken sind so zauberhaft, ich verliebte mich in ihren Style. Schon vor Jahren begann ich zu sparen für den Kurs. Den ein solcher Traum ist nicht günstig. Mir ist auch bewusst, dass ich evt. von jemand anderem geschult werde und nicht von Peggy Porschen selber. Aber das finde ich ebenfalls in Ordnung, denn die Peggy kann ja unmöglich überall sein. Sie hat sich bereits Weltweit einen Namen gemacht, führt eine Bäckerei mit den schönsten Torten, besitzt einen Cupcakes Café, wirklich sehr niedlich dort und schreibt noch Bücher. Zudem ist sie noch Ehefrau und Mutter. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich sie sehen darf aber erwarte es nicht.
peggy-porschen-academy-2535Meine Vorbereitung:
Immer wieder besuchte ich die Homepage von Peggy Porschen Academy und schaute die Kurse an. Ich wollte einen Kurs aussuchen, wo ich am meisten profitieren kann. Mein Plan war es, an einen Wedding Cake Kurs von 3 Tagen zu besuchen. Das wollte ich mir leisten, auch wenn es nicht so günstig ist. Im Frühling sah ich den Kurs und war so happy, denn ich hatte bereits im November Urlaub. So kann ich in den Kurs gehen ohne erst abwarten zu müssen, bis ich von meinem Chef die Antwort bekomme. Ich hatte gerade Geburtstag und da habe ich von meiner Familie die Nachricht erhalten, sie schenken mir etwas zum Kurs. Also melde ich mich für den grossen Kurs an. Statt wie geplant einen drei tägigen Kurs bei Peggy Porschen Academy besuche ich nun einen fünftägigen Kurs. Yeeeeehhhh

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Anreise:
Von Zürich aus fliege ich mit der Swiss nach London. Da London sehr gross ist, gibt es auch einige Flughafen. Ich war mit meiner Planung 6 Monaten voraus war,  hätte ich einen günstigen Flug erhalten können. Aber ich wartete danach so lange, ich war unschlüssig, was mir jetzt aber zugutekam, denn ich reiste nach meinem Kurs weiter nach Birmingham an die Cake Internatial und werde von dort aus zurück fliegen. Mehr könnt ihr hier lesen:

Topham  Hotel:
Ich wählte ein Hotel aus, welches sich in der Nähe der Academy befand. Leider war es kein gutes Hotel. Ich musste mehrmals wegen meinen Problemen an die Rezeption. Das Zimmer war sehr schmutzig, das Zusatzbett welches ich für 3 Nächten buchte war erst nicht im Zimmer, danach hatten wir ein Metalbettgestell mit einer Schaumstoffunterlage. 

Wir wollten aber für diese schmutzige „Matratze“ nicht £65.00 extra bezahlen und wir baten um eine richtige Matratze. Sie gaben uns aber einfach ein anderes Bettgestell mit zwei fehlende Latten am Gesässbereich und zwei zusätzlichen Schaumstoffunterlagen. Wir waren nicht zufrieden, die Abmachung war anders. Leider kamen sie uns  nicht entgegen und ich finde £65.00 extra eine Frechheit. Leider hatte ich das Hotel bereits bezahlt und konnte nicht mehr stornieren. Ich fühlte mich nicht wohl in diesem Hotel. Ich würde das Hotel nie mehr buchen. Das Badezimmer war schmuddelig, man konnte nicht barfuss gehen. Unser Zimmer war unterhalb der Rezeption, deshalb war es nie ruhig. Leider befand sich auch unser Zimmer gleich bei der Treppe, so hörten wir immer wenn jemand die Treppe herunter kam. Zudem befand sich noch ein kleines Büro vis a vis von unserem Zimmer und die Mitarbeiter diskutierten sehr gerne am Morgen. Ja, ich hatte wirklich Pech mit meinem Zimmer. Ich musste in den sauren Apfel beissen. Man lernt nie aus, hätte ich im Vorfeld bei Tripadvisor die Bewertungen gelesen, hätte ich dieses Hotel nie gebucht. Das gratis Frühstück habe ich auch nach dem 2 Tag sein gelassen und bin gleich in der Nähe zu einem Italiener und genoss mein Frühstück dort.

Kosten:
Wer einen Kurs im Ausland bucht, bekommt natürlich noch einiges an Kosten dazu. Nach London bin ich geflogen, das Hotel für eine Woche und dann kommt noch essen und trinken dazu. Ich habe mich aber bewusst für Peggy entschieden und bin bereit so viel Geld zu investieren. Natürlich habe ich ein wirklich grosses Glück, dass ich eine so tolle Familie habe, die mich so unterstützt. Das ist gar nicht selbstverständlich. Danke liebe Familie 😉

Kurs: CHF 1’465.00 in der Zwischenzeit ist der Pfund nicht so hoch als noch im Frühjahr 2016.

Hotel: habe ich über www.hotels.com gebucht. CHF 1100.- für 6 Übernachtungen (Sa.-Fr.)

Essen und Trinken: London ist wirklich teuer. Ich liebe gutes und exklusives Essen. Zwei  Freundinnen begleiteten mich die ersten Tage, wir waren wirklich toll essen und genossen noch eine Tea Time.

Ich habe während dem Kurs nicht viel Geld ausgegeben, Kaffee oder Tee konnte ich jederzeit trinken und Wasser haben wir auch immer erhalten. Um die Academy gibt es tolle Restaurants die sehr günstig und sehr lecker sind. Am Abend gönnte ich mir meistens ein Dinner in einem Restaurant, denn ich habe einige Freunde die in London leben. Das ist natürlich die perfekte Gelegenheit um sich zu treffen und plaudern.

Mein Kurs bei Peggy Porschen Academy:

Wie ich bereits gesagt habe, wollte ich erst einen drei tägigen Kurs absolvieren, nun mache ich aber einen fünf tägigen Kurs. In diesem Kurs steht das Arbeiten mit Royal Icing im Fokus. Wir werden diverse Produkte wie Cookies und Torten mit Royal Icing verzieren. Bei der zweistöckigen Torte benötigen wir noch Rosen, die werden wir bestimmt noch lernen mit Fondant herzustellen. Für mich ist das nichts Neues, aber es gibt so viele Methoden und da werde ich bestimmt dazu lernen.

KURSTAGEN:

Tag 1:
Der Kurs begann um 10 Uhr und ich hatte ja nur einen kurzen Weg. Frühstück im Hotel was ich mir auch sparen konnte und dann machte mich auf den Weg damit ich um 9.45 Uhr dort war. Ich wollte einen tollen Platz ergattern. Als ich die Academy betrat wurde ich bereits von Peggy Porschen persönlich begrüsst. Sie sprach gleich mit mir Deutsch, sie ist ja eine Deutsche die nach England auswanderte. Ich sendete meiner Familie gleich ein SMS. „OMG Peggy Porschen ist da, Madelaine flippe bitte nicht aus.“ 😉 peggy-porschen-academy-2Ich sah zum ersten Mal Peggy und sie war so nett. Langsam trudelten die anderen Teilnehmer ein. Wir waren 5 Teilnehmer, eine junge Dame aus der Türkei, die wie ich nur für diesen Kurs angereist war. Eine ältere Dame aus Südafrika, so wie eine junge Dame aus Taiwan die erst einen Monat Europa bereiste und dann einen Monat in London war, um bei Peggy Porschen einige Kurse zu besuchen. Die fünfte Dame war aus Georgien, die ganze 2,5 Monate in London war um diverse Kurse zu besuchen. All diese Damen haben bereits ihr eigenes Geschäft in ihrer Heimat.

Der Kurs begann und Tori stellte sich vor. Sie arbeitet bereits seit 4 Jahren für Peggy Porschen und sie ist ein richtiges London Girl. Ich fand Tori eine tolle Lehrerin. Auch wenn ich nicht 100% Englisch verstehe, hat sie es uns toll erklärt und war immer sehr freundlich und hilfsbereit.
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Dear Tori, Thank you very much! I really enjoyed it and had a great time with you. I learned a lot in that week and will exercise it for sure in the future. Best regards

Am ersten Tag lernten wir das Herstellen von Royal Icing und natürlich auch wie wir es anwenden können. Wir haben erst Übungen auf Papier gemacht und danach auf der Dummy-Torte. Das fand ich toll. Es gibt ja so viele Ideen und jetzt haben wir einige kennengelernt.
peggy-porschen-academyTag 2:
Am zweiten Tag lernten wir Blumen aus Royal Icing zu spritzen. Muss sagen, wirklich nicht so einfach. peggy-porschen-academy-0537Doch Tori sagte immer wieder, wartet ab bis es trocken ist dann ist es richtig schön. Sie hatte recht. Zusätzlich haben wir noch wunderschöne Schmetterlinge aus Royal Icing hergestellt. Die muss ich sofort wieder machen. Leider muss man immer etwas mehr machen, da sie sehr zerbrechlich sind.

Tag3:
Wir bereiteten die Torte für den nächsten Tag vor. Bezogen die Torte sowie der Dummy mit weissem Fondant und machten uns an die kleinen Küchlein. Petite Fours würde ich es nennen, doch in England heissen sie Fondant Fancies. Wir schnitten sie zurecht und arbeiteten mit flüssigem Fondant. Wir durften selbst einfärben und Tori zeigte uns wie das dunken an besten geht. Ich hatte meine Probleme. Ich glaube im Nachhinein war mein Fondant einen kleinen Tick zu dick.
peggy-porschen-academy-0821Danach haben wir mit Royal Icing dekoriert und verwendeten unsere Blumen die wir am Vortag hergestellt haben. Natürlich durften wir ebenfalls die wunderschönen Schmetterlinge verwenden. Ich wollte sicher 3 Stück auf meiner Torte, also nahm ich nur so viel damit ich noch Reserve hatte. Leider zerbrachen mir 2 Schmetterlinge weil ich zu ungeschickt war.

Tag4:
Wir lernten am Morgen die Rosen herzustellen und am Nachmittag konnten wir unsere Torte zusammenstellen und dekorieren.
peggy-porschen-academy-3Das Spritzen von Royal Icing haben wir ja immer wieder geübt, nun konnten wir frei dekorieren und experimentieren. Meine Torte gefällt mir extrem gut. Wenn ich mir eine Torte machen müsste, wäre das die perfekte Geburtstagstorte. Ich liebe Rosen und Schmetterlinge und dazu noch in rosa, genau mein Ding.
peggy-porschen-academy-0814 peggy-porschen-academy-4Tag5:
Am letzten Tag durften wir in verschiedenen Techniken noch Cookies dekorieren. Ich mag die Arbeit gar nicht, doch diesmal genoss ich es. Bei Peggy Porschen Academy habe ich eine Technik kennen gelernt die einfacher ist. Jedenfalls werde ich das daheim sicher nochmals wiederholen.
peggy-porschen-academy-2622peggy-porschen-academy-0797Die Torte fliegt mit:

Ich habe ganz bewusst bei der Swiss gebucht. Da kann ich mit der Crew in meiner Muttersprache sprechen, falls es Probleme gibt. Telefonisch habe ich erstmal abgeklärt, ob ich eine Torte mit an Bord nehmen kann. Ich möchte die Torte mit nach Hause nehmen, damit ich tolle Fotos machen kann und natürlich, dass meine Familie ein Stück von meinem Kuchen erhalten kann.

Bereits am Telefon lachte mich der Swiss Angestellte aus. Doch ich blieb dran. Ich fragte bei Freunden nach, welche bereits einen Kurs bei Peggy machten oder sonst irgendwo in England. So wusste ich, wie ich vorgehen muss. Ich kenne einige Flugbegleiter, die habe ich natürlich auch noch um Rat gefragt und die sagten immer, wenn ich durch die Kontrolle komme ist es kein Problem. Auch beim Hinflug nach London habe ich die Crew gefragt, sie konnten mir nicht sofort eine Antwort geben, aber nach dem Gespräch mit dem Captain sagten sie mir, das sein kein Problem. Bestimmt gibt es einen Platz um die Torte zu verstauen. Da ich nur ein Handgepäck und eine Tasche mitnehmen durfte, war meine Torte mein Handgepäck und den Rest habe ich eingecheckt.

Am Airport Birmingham mit dem Taxi angekommen war alles noch in Ordnung. Ich ging bei Zeiten damit ich alles regeln konnte mit meiner Torte. Ich hatte meine Handtasche und zusätzlich 2 Taschen mit meinen Werken die ich bei Peggy Porschen gemacht habe. Ich checke mein Gepäck ein. Doch genau ich musste natürlich eine Dame am Schalter erwischen, die schlechte Laune hatte. Erst wollte sie mir nicht gestatten die Torten als Handgepäck mitzunehmen und dann machte sie einen riesen Aufstand, weil ich 3 kg Übergewicht hatte. Ich nahm meine Magazine aus dem Koffer die genau 3 kg waren und wollte es ebenfalls als Handgepäck mitnehmen, doch auch das durfte ich nicht. Dann sagte ich, ich warte bis meine Freundinnen kommen, ich werde ihnen meine Magazine abgeben. Das durfte ich auch nicht. Nur eigene Sachen dürfen im Koffer sein. Also nach langer Diskussion habe ich die 50£ bezahlt. Wollte nicht noch mehr Ärger, wollte ja meine Torte mitnehmen.

Bei der Sicherheitskontrolle waren sie sehr nett. Leider war die Torte zu gross um es auf das Förderband zu stellen. Ich habe die Torte aus der Box genommen und als sie die Torte gesehen haben, meinten sie nur, sie behalten die Torte bei sich und werden ein Stück geniessen, ich darf sehr gerne auch ein Stück haben 😉 süss! Die Sicherheitskontrolle ging wirklich rasch.

Nun kam der schwierigsten Teil. Im Flieger muss ich schauen wie die Crew sein war. Der Erste welchen ich gefragt habe sagte gleich: nein nicht möglich. Ich kenne aber kein Nein also fragte ich die zweite Mitarbeiterin. Sie meinte erst, ich muss es oben in die Gebäckablage stellen, doch da hat sie ja kein Platz. Unten bei den Füssen ebenfalls nicht. Nach dem das ganze Flugzeug von meinem Problem erfahren hat, weil die Flugbegleiterin mich so anfuhr, sagte sie dann: „Also geben Sie es mir.“ Ich gab es ihr und war über den Flug gespannt ob meine Rosen und Schmetterlinge es überleben werden. Die Dame kam noch bei mir vorbei und zeigte mit dem Finger auf mich und sagte: „SIE gehen als letztes aus dem Flieger“. Das mache ich sehr gerne.

Ich wartete wirklich brav bis der letzte Gast aus dem Flieger stieg und ging nach vorn. Der Pilot lachte mich nur an und sagte, ach sie sind die mit der Torte 😉 Oh jaaaaa 😉

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Einen Traum ist  in Erfüllung gegangen und ich war so glücklich in einer Woche das zu lernen und mit dem zu arbeiten was ich liebe. Herzlichen Dank an meine Familie die so grosszügig war und mir mehr als nur einen Zustupf an den Kurs gab, und meinen Mann der mich jederzeit unterstütze und ermutigte den Kurs zu machen.

Für mich war es schnell klar, dass ich irgendwann mal einen Kurs bei Peggy Porschen Academy besuchen werde. Auch wenn die Kosten so hoch sind, doch für dieses Geld habe ich extrem viel gelernt und die Erfahrung welche ich gemacht habe, war unbezahlbar. Jeder, der einen solchen Traum hat wie ich, macht es. Es war so grossartig und ich würde es sofort wieder machen.

Eure Madelaine

 

Cake Master Awards Birmingham

13 Nov

Die Cake Master Awards (die Cake Oscars)
http://www.cakemastersawards.com/

Meine Tortenfreundinnen wollten an die Cake Master Awards und da wir nur einen 10er Tisch buchen konnten, fragten sie über Facebook wer den an der Messe ist oder Interesse hat dabei zu sein. Ich dachte mir, da ich bereits in London bin warum nicht und sagte gleich zu. Als Christina den Tisch buchen wollte waren leider alle Tische bereits ausgebucht und wir konnten nur noch telefonisch pro Person zweier Plätze besorgen. Auf Facebook haben sie uns darauf aufmerksam gemacht und für uns war es ein grosses Glück, dass Christina das gesehen hat und uns die Telefonnummer gleich weiter gegeben hat. Adrenalin pur! Ich war leider noch unterwegs und konnte nicht anrufen. Wir brauchten ja 10 Tickets aber wir konnten nur 2 Tickets pro Person erwerben. Daheim angekommen, hängte ich mich gleich ans Telefon. Immer wieder bin ich auf ihren Telefonbeantworter gekommen, erneut versuchte ich anzurufen und auch mein Mann. Endlich hatte ich Glück und jemanden in der Leitung. Ich gab alles durch und bezahlte die Tickets direkt mit der Kreditkarte und meldete es den anderen, dass ich nun auch 2 Tickets habe. Nun werde ich die grossen Grössen der Tortenwelt live sehen. Darauf freue ich mich sehr, nur noch ein passendes Kleid brauche ich, denn der Dress Code heisst Black Tie, das heisst für uns Frauen lange Kleidung.

Lange habe ich nach dem passenden Kleid gesucht und wurde mit einem schwarzen Kleid fündig. Ich traf meine Freundinnen in der Hotel-Lobby. Wow, alle meine Freundinnen sahen so wunderschön aus. Alle haben sich so toll geschminkt und die Kleider waren richtig passend für die Gala.

Mit dem Taxi sind wir zur Messe gefahren und begaben uns zum Apéro. Wir hatten tolle Gespräche mit Tortengrössen, vor allem Gabi und Christina kannten diese. Ich sprach noch mit Theresa, sie war nominiert, und sie erzählte mir wie nervös sie sei was natürlich verständlich ist. Sie sah so toll aus in ihrem Kleid. Wir mussten natürlich noch Erinnerungfotos machen, wenn wir uns schon so hübsch gemacht hatten.
cake-international-award-0686MadelainedreamcakeWir wurden gebeten Platz zu nehmen. Der Saal war schön dekoriert. Das Licht leuchtete in pink und violet. Auf der Bühne war alles vorbereitet und die 45 Tische waren schön geschmückt. Wir hatten alle einen Give Aways Bag auf dem Stuhl, was mich natürlich sehr freute. Ich bekomme gerne Geschenke 😉 Wir hatten den letzten Tisch, schön in der Ecke. Da wir nur 6 Personen waren hatten wir 4 weitere Tischnachbarn. 3 Französinnen der Gruppe French Cake Union und eine Dame aus Israel die noch kurzfristig einen Platz bekommen hatte.
cake-international-awardDas Wasser, sowie der Weisswein standen bereits auf dem Tisch. Sehr rasch wurde unsere Vorspeise, ein Tomaten Mozzarella Salat mit Spargeln, serviert. Das Ciabattabrot mit Kräutern war wirklich lecker. Bereits beim Apéro hatte Mandy für uns den Rotwein bestellt, serviert wurde er nach der Vorspeise und der war nicht im Preis inklusiv. Was uns alle störte, wir erhielten kein neues Glas für den Rotwein. Sehr schnell wurde unser Hauptgang serviert, Pouletbrust mit Kartoffelgratin und für die Vegetarianer gab es Ravioli. Die Ravioli waren leider noch sehr hart und etwas zu kleine Portion, gut hatten wir noch Brot von der Vorspeise ;-). Da wir den Tisch gleich neben der Küche hatten, wurden wir immer als erstes bedient. Das Dessert war nicht so beliebt. Es gab ein Limette Törtchen. cake-international-award-dinner

Nach dem Essen begann der offizielle Teil, die Cake Oskars!
cake-international-award-0707Toll fand ich, dass zwei Torten Grössen die Moderation übernahmen. Mike McCarey, der Amerikaner, kam im Kilt auf die Bühne was sehr schnell für Verwirrung sorgte. Doch er hatte es als Spass an, seinen Name ist ja Schottisch 😉 Seine Moderationspartnerin, die Rose Dummer ist eine quirlige Dame. Ich fand sie sehr lustig gemeinsam auf der Bühne.
cake-international-award-0720Der Award war sehr einfach aufgebaut. Meist eine Torten-Prominente Person erzählte kurz etwas über die Kategorie und dann wurde ein Video der Nominierten gezeigt. Danach wurde der Gewinner bekannt gegeben. Pro Kategorie waren es vier. Angefangen haben sie mit der Kategorie Cupcakes. Eine spannende Kategorie finde ich die „Cake International Best in Show Award“, dass ist die Kategorie mit der schönsten Wettbwerbstorte der letzten Cake International (2x in Birmingham, 1x in London). Ich freute mich extrem dass Katerina Schneider nominiert war, aber das sie sogar gewonnen hat und so gerührt war, dass sie ihre Dankesrede nicht selber vorlesen konnte, rührte mich selber zu Tränen. Sehr freute ich mich, als Theresa von Crazy Sweets in der Kategorie „Modelling Excellence Award“ gewonnen hatte. Auf sie bin ich aufmerksam geworden als ich nach der Tortenmesse in Hamburg meine eigene Rangliste erstellt habe und sie den ersten und zweiten Platz belegte. Da ich sie inzwischen bereits persönlich kenne, denn ich war bei ihr in München an einem Kurs, redeten wir noch einige Worten vor der Award und sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie den Award gewinnen wird. Auf der Bühne war sie sprachlos und konnte nur noch ein „Thank you“ aussprechen. Paul Bradford hatte seinen eigenen Fanclub dabei 😉 Ich gehöre auch dazu. Als er gewonnen hat, war im ganzen Saal eine grossartige Stimmung. Er hat in der Kategorie „Best Learining experience Award“ gewonnen, was ich selber genutzt habe als ich mit den Torten begann. Nathalie war selber in der Kategorie „Collaboration Award“ nominiert, doch leider hat es für den Sieg nicht gereicht.
cake-international-award-winnerWir hatten noch die drei Damen von French Cake Union am Tisch. Ich habe ihr Werk  leider nicht live gesehen. Aber als ich Bilder davon sah, muss ich sagen, dass ist das Beste was ich bis jetzt überhaupt gesehen habe. In der Messe haben sie die Möglichkeit ein Gemeinschaftsobjekt auszustellen und letztes Jahr haben sie die Unterwasserunterlandschaft nach gestellt mit einem Haifisch. Es war absolut genial. Ich zeige euch ein Video. https://youtu.be/qeRazu-aXlY

Wir haben uns sehr für unsere Tischnachbarn gefreut. Was für Talente!
cake-international-award-0743Als die Award zu Ende war, wurden einige Tische entfernt und eine Band machte sich bereit. Ich verliess den Raum um an der Bar was zu holen und sah den Fotobooth. Ich liebe Fotobooth, da mussten wir natürlich noch Erinnerungsfotos machen.
cake-international-foto-boothZurück im Saal spielte die Band bereits. Einige waren auch schon auf der Tanzfläche. Ich tanze unheimlich gerne, also musste ich natürlich auch hin. Mandy begleitete mich auf die Tanzfläche. Die Stimmung war so grandios und ausgelassen.

Ich fand die Award toll. Nur würde ich mir einen anderen Ablauf wünschen. Das Essen wurde so schnell serviert, dass uns die Award etwas lange vorkam. Wenn man das abwechseln könnte, wäre es wunderbar. Ich habe grosse Hochachtung an alle die Nominierten. Die sind alle so kreativ und haben ihr Handwerk im Griff. Allen Gewinnern nochmals herzliche Gratulation und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder an der Cake Oskars Nacht teilnehmen kann.

Das waren unsere Geschenke von unserem Give Aways Bag.Cake Internation Give Aways

Mache mich schon mal auf der Suche nach meinem Kleid 😉

Eure Madelaine

 

Cake Word Messe in Hamburg

3 Apr

Soeben bin ich aus Hamburg zurück und berichte meine Erfahrung an der Tortenmesse.

Ich wollte unbedingt nach Hamburg, so fragte ich meine Freundin Suzanna,wir teilen uns die gleiche Leidenschaft, ob sie mich begleiten möchte. Suzana von Suz Cake Art  war gleich dabei und wir fragten noch Biola von Monalicious ob sie uns begleiten möchte.

Früh morgens flogen wir drei nach Hamburg, bezogen unser Hotelzimmer und gingen direkt an die Word Cake Messe. Die Stände waren sehr überblicklich aufgebaut, so begannen wir unseren Rundgang.

Cake Word Messe Hamburg

Wir kamen sehr schnell in Kaufrausch da es diverse Anbieter aus Spanien, Holland, Italien, USA, England und Deutschland hatte die uns ihre neuen Produkte vorführte. Meine Freundinnen dekorieren auch bereits seit Jahren Torten, so konnten wir uns sehr gut austauschen. Wenn wir was Tolles gefunden hatten, teilten wir uns das mit oder teilen uns mit, mit welchen Produkten wir gerne arbeiten. Ich persönlich konnte sehr profitieren und genoss es mal mit gleichgesinnten zu sprechen. An der Messe gab es an einigen Ständen auch Präsentationen wo neue Produkte vorgeführt wurden. Die Zeit verging wie im Flug. Wir hatten noch einen Crash Kurs bei Peggy Porschen Academy gebucht.

Vintage Blooms Peggy Porschen Academy:

Leider waren wir nicht die ersten an der Demonstration der Vintage Blumen im Raum. So mussten wir in der 3. Reihe Platz nehmen. Bereits vor Ort war Penelope sie ist Academy Manager bei Peggy Porschen Academy in London und richtete sich für den Kurs ein. Die Kamera war bereits gerichtet, somit konnten wir jeden Schritt beobachten. Da eine Herstellung von Rosen in verschiedenen Etappen erfolgt und immer mit Wartezeit zum Trocknen entsteht, hatte sie bereits im Vorfeld einiges vorbereitet. Nun begann pünktlich der Kurs von 45 Minuten. In dieser kurzen Zeit zeigte sie uns wie sie die romantischen Vintage Rose, Blätter und Hortensien aus Blütenpaste herstellt. Für uns war es eine Repetition, da wir bereits Blumen aus Blütenpaste herstellen.

Penelope by Peggy Porschen

Wir machten uns Notizen wie sie es macht, denn es gibt ja so viel Variationen. Bei manchem hatten wir auch ein AHA Erlebnis. War wirklich toll für uns. Doch für jemanden der noch nie mit Blütenpaste gearbeitet hatte oder noch nie eine Blume herstellte, wusste nach diesem Kurs etwas mehr aber leider zu wenig um es daheim anzuwenden. Nach dem Kurs hatten wir noch Zeit mit Penelope zu sprechen. Wir haben sie mit Fragen durchlöchert und sie gab uns nett die Antworten. Wir sahen, dass sie noch Cookies auf dem Tisch hatte, fast keine Besucher waren mehr da, so trauten wir uns auch noch paar Fragen über die Cookies zu stellen. Wir konnten wirklich sehr profitieren. Sie gab uns so wertvolle Tipps die wir nun mit nach Hause nahmen.

Nun mussten wir eine Kaffeepause machen. In dieser Pause diskutierten wir gleich über den Kurs und über die Messe. Wir hatten noch einen Kurs für Sonntag gebucht, so beschlossen wir, dass wir noch die Wettbewerbs Torten anzusehen und danach machten wir noch Hamburg unsicher ;-).

Torten Wettbewerb:

Es gibt einige Kategorien der Torten doch leider waren die nicht beschriftet und wir wussten nicht welche Torte zu welcher Kategorien gehören. Von Kategorie zu Kategorie sind die Anforderungen sehr verschieden. Bei den festlichen Torten durften sie mit Tortendummies arbeiten aber bei Freestyle/3D Skulpturen musste es einen essbaren Kuchen sein. Bei einer Hochzeitstorten muss es zwei oder mehr Stockwerken haben und bei den Kinder, so durfte das Kind nur bis 12 Jahren mitmachen.

Tortenshow

Wer schlussendlich gewonnen hat, konnten wir leider nicht mehr mitverfolgen. Die Gewinner sah man erst am Sonntag um 17.00 Uhr, da warenwir bereits unterwegs zum Flughafen. Das ist meine persönliche Rangliste aller Torten in allen Kategorien.

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Nachdem wir die Torten aus dem Wettbewerb angeschaut hatten machten wir uns wieder auf den Weg nach Hamburg City. Die Messe ist etwas ausserhalb aber sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wir hatten noch nicht genug von Torten und so sind wir zu KD Torten einkaufen gegangen. Nach dem Abendessen mussten wir langsam ins Bett denn wir waren bereits seit 5 Uhr auf den Beinen.

Der Samstag gehörte uns als Touristen. Meine Freundinnen waren noch nie in Hamburg, so nahmen wir uns Zeit für Sightseeing. Wir frühstückten im Alsterpavillon, mit fantastischem Blick auf die Alster. Das Wetter war wunderschön, mit Sonnenbrille spazierten wir zur Speicherstadt. Sie sind nicht aus dem Schwärmen rausgekommen, so begeistert waren sie gewesen. Wir liefen bis zum Hafen, dort genossen wir unser Drink an der Sonne.

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Ich musste ihnen vom Alsterhaus die Delikatesseabteilung zeigen, also machten wir uns auf den Weg. Wir sind ja Mädchen, deshalb konnten wie nicht einfach nur zur Delikatesseabteilung laufen und kauften noch einiges in der Kosmetik-und Accessoiresabteilung ein. In der Delikatesseabteitlung hatten wir einige Ideen sammeln können und wieder haben wir eingekauft. Das schöne in Deutschland, ob es das Alsterhaus oder KaDeWe ist, bin ich von der Delikatesseabteilung fasziniert. Es gibt eine ganze Abteilungen von Spezialisten wie zum Beispiel für Fleisch, da kann ich mein Stück Fleisch kaufen und gleich dort zubereiten lassen.

Nach dem Einkaufen gingen wir zurück ins Hotel und machten uns zum Abendessen bereit. Die Turnhalle ist eine umgebaute Schulturnhalle in eine Lounge, Bar und Restaurant das musste ich Biola und Suzana zeigen. Dort genossen wir unseren Abend mit guter Unterhaltung, feinem Essen und toller Musik.

Am Sonntag sind wir nochmals an die Tortenmesse, wir haben eine Demonstration bei Molly gebucht. Also ab zur Tortenmesse.

Figur modellieren mit Molly:

Diesmal besuchten wir die Demonstration von Molly. Elleonora Coppini ist eine Zucker-Artistin aus Italien und ihre Werke sind einzigartig. Diesmal wussten wir, wir müssen früher dort sein damit wir einen guten Platz hatten.Wir sassen in der ersten Reihe. Molly, finde ich ist eine so süsse Person und Biola sagte mal, sie sieht wie ihren weltbekannten Figuren 😉
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Molly spricht nur italienisch deshalb hatte sie eine Dolmetscherin dabei. Sie begann mit der Demonstration einer Figur und gab sehr wertvolle Tipps. Leider konnte die Dolmetscherin nicht gut Deutsch so halfen wir etwas mit den richtigen Worten. So haben sie wertvolle Zeit verschwendet und einige im Raum konnten es kaum verstehen. Wir drei „Schweizerinnen“ halfen bei der Übersetzung aber die wichtigen und genauen Beschreibung konnten auch wir nicht verstehen oder übersetzten. Wir hatten aber das Glück, dass wir sahen was Molly macht und so konnten wir profitieren. Molly musste die Zeit überschreiten und sie hatte nach der Präsentation fast keine Zeit für die Teilnehmer. Nur noch kurz Fotos mit ihr dann kamen bereits die nächsten Teilnehmer für eine andere Demonstration. Wir haben sehr tolle Tipps von Molly erhalten und konnten von der Demonstration profitieren, ob es reicht müssen wir bald ausprobieren. Wir wollen unbedingt eine solche Figur modellieren.

Nach der Demonstration waren wir auf dem Weg in die Halle mit den Aussteller. Da begrüsste mich eine Dame. Ich glaube es nicht. Jacky von Jacky bakes hat mich gefunden. Wir haben immer etwas Kontakt und auf ihrer Facebookseite habe ich gesehen, dass auch sie an der Messe ist. Ich sendete ihr eine Nachricht, dass auch ich am Sonntag wieder an der Messe sein werde. Doch da es wirklich voll war, war ich so überrascht, dass wir uns gefunden hatten. Sie lebt in Bangkok und ist in der Schweiz aufgewachsen und auch sie hat einen Blog auf Facebook mit wertvollen Tipps und Trick. Somit ist sie selber bereits sehr bekannt. Doch für mich war das so toll sie nun treffen zu können und mal mit ihr zu sprechen.

Nun mussten wir noch den letzten Teil der Messe noch anschauen. Auch da haben wir zugeschlagen und profitieren können von den Demonstrationen. Einige Stände wollten wir nochmals besuchen. Wir hatten noch Zeit aber langsam Hunger. Wir hatten an der Messe unsere Visitenkarten verteilt, Visitenkarten erhalten, gelernt, gekauft, fotographiert, gestaunt und sehr viel Spass gehabt.

Ich möchte einen grossen Dank an Suzana und Biola ausrichten. Ihr seid Spitze und dieses Wochenende war einfach nur Hammer! Ich hatte so viel Spass und habe einiges gelernt. Herzlichen Danke!

Eure Madelaine

 

Zu Besuch bei Peggy Porschen

14 Mai

Peggy Porschen wurde für mich ein Begriff als ich nach meiner Hochzeitstorte suchte. Immer wieder fand ich eine Torte toll und fand schnell heraus immer wieder die Peggy Porschen. Danach musste ich mehr über diese Person erfahren.

Peggy Porschen ist Deutsche die in London sich einen Namen mit Hochzeitstorten gemacht hat. Man nennt sie auch die Bäckerin der Stars. Sie hat die Hochzeitstorte von Kate Moss und Stella McCartney kreiert oder auch für Elton John’s White Tie & Tiara Ball. Was ich so toll an ihr finde, sie gibt ihr Wissen weiter. Sie eröffnete in London eine Peggy Porschen Academy wo Anfänger, so wie auch Profis von ihrem Wissen profitieren können. Natürlich hat sie auch einige Bücher auf den Markt gebracht wo sie Schritt für Schritt alles erklärt und die Rezepte preisgibt. Seit 2010 hat sie in London ihre Süsse Boutique mit Cupcakes, Torten oder auch Cookies.

Meine Schwiegereltern haben mir zur Weihnachten einen Kurs bei Peggy Porschen geschenkt. Das war ein perfektes Geschenk für mich. Ich hatte so Freude, das glaubt ihr mir gar nicht. Danach durfte ich das Geschenk von meinem Mann aufmachen… ja es kommt noch besser. Ich bin über meinen Geburtstag in London. Nun musste ich noch ganze 5 Monaten warten, aber das lohnte sich.

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Am 4. Mai 2013 fuhr ich mit meinen Mann zu Peggy Porschens Boutique. Oh ist der Laden süss. Wirklich mit sehr viel Liebe dekoriert und natürlich in rosa. Wir waren etwas zu früh dort also bestellten wir uns einen Kaffe und zu meiner Überraschung fragte sie mich ob ich an dem Kurs teilnehme? Wir wurden zum Kaffe und Tee eingeladen. Ist alles inklusive wenn man den Kurs bei Peggy Porschen besucht. Schnell kamen wir mit anderen ins Gespräch die auch den Kurs Boutique baking besuchen.

Pünktlich wurden wir von unserer Kursleiterin Laura in der Boutique abgeholt und gemeinsam gings zur Academy. Natürlich auch in Pink gehalten. Im unteren Stock hatet es einen kleinen Shop und im oberen Stock ist die Backstube.

Laura hatte noch eine Assistentin die für uns gesorgt hat. Als erstes gab es noch Tee oder Kaffe und wir begannen mit einer Vorstellungsrunde. 8 Damen, 6 aus London, 1 aus Slowenien die ein kleines Café besitz und ich. Bei den Damen war die Motivation sehr verschieden. Eine Dame hatte ihre Hochzeitstorte von Peggy Porschen und möchte nun ihren Mann mit Cupcakes überraschen. Zwei andere Damen arbeiten in einer „Food Company“ und entwickeln neue Ideen für die Gastronomie. Eine Dame, eine Franzosin die in London lebt möchte wieder zurück nach Frankreich und dort ein Café eröffnen. Die restlichen Damenwaren wie ich. Backen extrem gerne.

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Der Arbeitsplatz war bereits für uns vorbereitet und wir konnten gleich mit dem 1. Teig anfangen. In dem Kurs „Boutique baking“ ging es darum 3 verschiede Cupcakes mit Topping zu backen wie sie selber in der Boutique verkaufen. Der Kurs ging von 10.00 bis 15.30 Uhr und wir backten „Strawberry & Champagner“, „Vanilla Chiffon“ und „Sticky Toffee“. Erst machten wir unseren Teig für 12 Vanilla Cupcakes die wir für die Erbeeren & Champagner und für Vanilla Cupcakes verwenden. Eines habe ich gelernt. Bei Peggy Porschen backt man mit sehr viel Liebe. Schritt für Schritt hat sie uns alles gezeigt und uns auf Besonderheiten aufmerkam gemacht.

Ab da machten wir alles in den zweier Teams, Anne-Fleur und ich waren ein spitze Team. Wir machten unser ersten Frosting die Vanilla Chiffon und stellten es erstmal kalt. Danach durften wir eine Mittagspause machen.

Das war wirklich toll. Gemeinsam gingen wir in ein Restaurant gleich gegenüber und genossen das Mittagessen. Natürlich habe ich da auch einiges über die Damen erfahren. Ich habe mich wirklich pudelwohl gefühlt in dieser Runde.

Nach dem Mittagessen machten wir unseren 2. Teig und die restlichen Toppings. Die Dekoration haben wir schlicht gehalten. Alle Kursteilnehmer waren stolz auf ihre Kreationen und wir verpackten unsere Cupcakes ganz vorsichtig für den Transport.

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Natürlich musste ich noch was einkaufen in ihrem Shop und was für eine Überraschung, wir hatten noch 10% Rabatt.

Erst dachte ich, sehr viel kann ich nicht lernen über das backen, aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Es war für mich ein wirklich toller Tag da wir eine tolle Gruppe waren. Danach gingen die anderen Kursteilnehmer noch was trinken doch ich ging zurück ins Hotel zu meinem Mann. Natürlich mussten wir gleich die Cupcakes probieren. Hmmmm Lecker. Die werde ich bald alle für meine Schwiegereltern nach backen. Danke nochmals für das tolle Geschenk!

Die Kurse bei Peggy Porschen sind nicht günstig, doch für mich jeden Rappen wert. Für mich war das nicht mein letzter Kurs bei Peggy Porschen.

http://www.peggyporschen.com/ 

http://www.peggyporschenacademy.com/

Eure Madelaine